Radar Beschreibung Radar  
 
   
Beschreibung von Radar Infos zu Radar und Beschreibung.
Nicht angemeldet: Anmelden | Impressum 
Navigation
· Hauptseite
· Know Forum - neu!
· Zufälliger Artikel
· Spezialseiten
· Alle Artikel
· Eingeordnet unter
Aktueller Artikel
· Seite bearbeiten
· Links auf diese Seite
· Verlinkte Seiten
· Versionen


 
 



Letzte Beiträge
Die Klimalüge CO2Guten Abend Herr Enger
"Meine Fr...
Volumenausdehnung be...Hallo da draußen, ich h
abe folgendes ...
Osterrätsel der Fran...Hallo, ich hab' mich leide
r mit meinere ...
was ist denn mit dem...Hallo, der Song heißt Cal
istan "...
Strichcode entschlüs...Hallo benni, ich stehe
gerade vor dem...
Lust auf Focus Rätse...Hallo, an alle Spezialist
en dieses Räts...
ErdölServus, Erdöl hat keine
Formel, da es...
Frage an die Student...Hallo, im Prinzip ist das
eine gute Ide...
CO2 chemische Trennu...Hallo ....... CO2 in der
Luft wird begr...
IGBT ansteuerschaltu...Guten Tag, Wer weiss lief
ert eine funk...


Radar

Dieser Text beschreibt Radar.


Der untere Text beinhaltet die Radar Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Radar Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Radar fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Radar möglichst ausführlich zu halten.

Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Radar Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Radar beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Radar. Fragen zu dem Thema Radar können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.

Radar Artikel

Das Radar ist ein Gerät, das Elektromagnetische Wellen (üblicherweise in dem GHz-Bereich) aussendet und die zurückgeworfenen Echos empfängt und auswertet. So können Informationen über weit entfernte Objekte gewonnen werden.

Verschiedene Informationen können aus den empfangenen Wellen herausgelesen werden:

  • aus der Zeit zwischen Absenden und Empfangen kann die Entfernung berechnet werden (siehe Lichtgeschwindigkeit)
  • aus der empfangenen Frequenz kann berechnet werden, wie schnell sich das Objekt nähert oder entfernt (siehe Doppler-Effekt)
  • bei guter Auflösung des Radars können sogar Bilder des Objekts erzeugt werden.

Das Wort Radar ist ein englisches Akronym aus "r adio detection and ranging" (etwa Auffinden und Entfernungsmessung mit Radiowellen). Der ursprüngliche deutsche Begriff Funkmesstechnik wurde nachdem Zweiten Weltkrieg in der Bundesrepublik Deutschland durch die Nennung Radar ersetzt. In der DDR wurde in der Fachsprache zusätzlich von Funkmesstechnik gesprochen.

Buch-Tipp: Der Privatflugzeugführer, Funknavigation, Band 4B Der Privatflugzeugführer, Funknavigation, Band 4B Die Reihe „Der Privatflugzeugführer" ist längst zu einem anerkannten und geschätzten Standartwerk für die Ausbildung zu dem Privatflugzeugführer geworden. Die Lehrbücher werden vom Verlag öfters in dem Detail korrigiert, und auf den neuesten Stand der Technik und Gesetzeslage gebracht. Nicht...

Geschichte

Beim experimentellen Nachweis von elektromagnetischen Wellen stellte Heinrich Hertz 1886 fest, dass Radiowellen von metallischen Körpern reflektiert werden.

Elf Jahre später wiederholte der Inder Jagadis Chandra Bose die Hertzschen Versuche in Kalkutta, diesmal jedoch mit einer kürzeren Wellenlänge als Hertz. Auf Grund dieser Versuche entwickelte Bose unter anderem Wellenleiter .

Die ersten Versuche der Ortung mittels Radiowellen fanden 1904 durch den deutschen Hochfrequenztechniker Christian Hülsmeyer statt. Sein Telemobiloskop konnte die Laufzeit von Wellen, die von einem Schiff zurückgeworfen wurden, messen und wurde am 30. April 1904 zu dem Patent angemeldet.

Der Titel der Patentschrift Nr. 165546 lautete:

"Verfahren, um entfernte metallische Gegenstände mittels elektrischer Wellen einem Beobachter zu melden.
Vorliegende Erfindung hat eine Vorrichtung zu dem Gegenstand, durch welche die Annäherung beziehungsweise Bewegung entfernter metallischer Gegenstände (Schiffe, Züge oder dergleichen) mittels elektrischer Wellen einem Beobachter durch hör- oder sichtbare Signale gemeldet wird ...
"

Der 23jährige Christian Hülsmeyer wollte eigentlich Lehrer werden. Bei Experimenten in dem Physiksaal des Bremer Lehrerseminars kam er auf eine - für die Entwicklung der Radartechnik - bahnbrechende Idee.

Beim Experimentieren mit den Hertz`schen Spiegelversuchen stellte Hülsmeyer fest, dass von einem Sender ausgesandte und von Metallflächen zurückgeworfene elektrische Wellen zur Ermittlung entfernter metallischer Objekte benutzt werden können - sein besonderes Interesse galt Schiffen.

Wahrscheinlich unbeeinflußt von Hülsmeyers Patent wurden 1911 in den Vereinigte Staaten Amerika die Grundprinzipen des Radars vom Science Fiction-Autor und Erfinder Hugo Gernsback in einem seiner Romane skizziert.

Der Durchbruch zur breiten Anwendung kam für die Radartechnik in dem Zweiten Weltkrieg. Dr. Rudolf Kühnhold , der wissenschaftliche Direktor der Nachrichten-Versuchsabteilung der deutschen Marine, trieb die Entwicklung entscheidend voran. 1934 gelingen Dr. Rudolf Kühnhold in dem Kieler Hafen die ersten Versuche mit einem von ihm entwickelten Radargerät. Bei seinen Versuchen konnte er nicht ca. wie geplant Schiffe, sondern auch über den Hafen fliegende Flugzeuge orten.

Noch war die Entfernung, in der das Radar arbeitete, für die militärische Nutzung nicht geeignet, doch in den folgenden Monaten ging die Entwicklung schnell voran. Bereits in dem Oktober erreichte man Entfernungsmessungen von rund 40 Kilometer.

Ein Jahr später konnten auch der Brite Robert Watson-Watt erste Erfolge bei der Flugzeugerfassung melden, die in Großbritannien als für die Luftverteidigung als entscheidend erkannt worden war. Der Wettlauf um die militärische Einsatzfähigkeit des Radar trat in die entscheidende Phase ein.

Im Zweiten Weltkrieg erlangte die Radartechnik in der Seekriegsführung, vor allem aber auch in der Luftkriegsführung große Bedeutung. Der erste erfolgreiche radargeleitete Abfangeinsatz der Geschichte erfolgte am 18. Dezember 1939, als einige britische Vickers Wellington -Bomber zu dem Angriff auf deutsche Kriegsschiffe in der Deutschen Bucht anflogen. Die nach der Ortung der Bomber aufsteigenden Abfangjäger vom Typ Messerschmitt Bf 109 und Messerschmitt Bf 110 konnten den Bombern der Royal Air Force schwere Verluste zufügen.

Einen negativen Effekt hatten aber beispielsweise die Radar-Überwachungsempfänger auf deutschen U-Booten. Sie wurden eingesetzt, um herannahende, feindliche, Aufklärungsflugzeuge mit aktiviertem Radar frühzeitig zu erkennen. Die Radar-Überwachungsempfänger strahlten aber eine intern erzeugte Oszillatorfrequenz praktisch ungehindert ab. Dies machte sich der Feind zunutze. Die Oszillatorfrequenz zeigte nicht ca. die Richtung an, in der sich ein U-Boot befand, sondern auch, dass dort mit feindlichen Radar-Luftaufklärern gerechnet wurde. Sie wurden damit zu einem leicht ortbaren Absicht für den Feind. Der vermeintliche Vorteil kehrte sich in das Gegenteil um.

Weitere Pioniere der Radar-Forschung: Robert Hanbury Brown (1916-2002)

Buch-Tipp: Frühwarnsysteme im strategischen Management. Theorien und Umsetzung Das Buch "Frühwarnsysteme in dem strategischen Management. Theorien und Umsetzung" ist leider ohne Beschreibung. Klicken Sie auf den Link über diesem Text um zu der Seite des Buchhändlers zu gelangen. Beim Klicken ö ffnet sich automatich ein neues Fenster mit dem Entsprechenden Buch.

Einsatzgebiete

Radar Beschreibung
Radar Beschreibung
Deutsches Frühwarnradar Würzburg-Riese FuMG 65, etwa 1940-43
Radar Beschreibung
Radar Beschreibung
Sturmfront auf einem Doppler-Radar-Schirm

Radargeräte für verschiedene Verwendungszwecke wurden entwickelt:

  • Frühwarnstationen, die vor anfliegenden Flugzeugen warnten, siehe Würzburg-Riese
  • Bordradar in Bombern, um auch bei Nacht Einzelheiten am Boden erkennen zu können
  • Bordradar in Nachtjägern, um gegnerische Flugzeuge bei Nacht angreifen zu können
  • Schiffsradar, um feindliche Schiffe und Flugzeuge zu entdecken

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam auch die Lenkung radargesteuerter Waffen wie Flugabwehrraketen dazu. Außerdem wurde das Radar auch für die zivile Schiff- und Luftfahrt eingesetzt. Die heutige Passagierluftfahrt wäre ohne Luftraumüberwachung durch Radar nicht denkbar. Auch Satelliten und Weltraumschrott werden heute durch Radar überwacht.

Als die Radargeräte leistungsfähiger wurden, entdeckte auch die Wissenschaft diese Technologie. Wetterradargeräte helfen in der Meteorologie bei der Wettervorhersage. Mittels großer Stationen können vom Boden aus Radarbilder vom Mond, der Sonne sowie einigen Planeten erzeugt werden. Umgekehrt kann auch die Erde vom Weltraum aus durch satellitengestütze Radargeräte vermessen und erforscht werden.

Buch-Tipp: Funkortungs- und Funknavigationsanlagen Um ausführliche Informationen zum Buch "Funkortungs- und Funknavigationsanlagen" zu bekommen klicken Sie bitte auf den Hyperlink oberhalb von diesem Text. Sie werden zum entsprechenden Buch auf der Händlerseite weiter geleitet.

Technische Funktion

Bei Radargeräten unterscheidet man zwischen Puls- und CW-Radargeräten. Ein Pulsradargerät sendet Impulse mit einer typischen Länge in dem unteren Mikrosekundenbereich und wartet dann auf Echos. Die Entfernung wird durch die Formel

Radar Beschreibung

R = Entfernung
c0 = Lichtgeschwindigkeit
t = Zeit

ermittelt. Je nach Reichweite des Radargerätes wird nun einige Mikro- bis Millisekunden empfangen, bevor der nächste Impuls gesendet wird. Typische Anwendungsgebiete sind Luftraumüberwachung und Wetterradar. Mit der entsprechenden Auswertetechnik lässt sich mit einem solchen Gerät die relative Geschwindigkeit der detektierten Objekte, die Höhe und auch die Größe ermitteln. Auswertungen von Oberwellen für die Luftraumüberwachung erlauben Rückschlüsse auf den Flugzeugtyp der das Echo generiert hat. Stationäre Pulsradargeräte erreichen Leistungen bis zu 100 MW.

Ein CW-Radar (CW = Continuous Wave, Dauersender) wird zur Geschwindigkeitsmessung genutzt. Dazu wird über eine Antenne eine Konstante Frequenz abgestrahlt, die vom Absicht (beispielsweise einem Auto) reflektiert wird und mit einer gewissen Dopplerverschiebung zurückkommt. Durch einen Vergleich der gesendeten mit der empfangenen Frequenz, kann man die Geschwindigkeit sehr genau messen. CW-Radargeräte können keine Entfernungen messen. Die Radargeräte der Polizei sind in der Regel CW-Radargeräte. Eine Spezialform nehmen die "Modulated CW-Radar" ein, die mit einer sich ständig ändernden Frequenz senden. In dem Normalfall steigt die Frequenz linear an, um bei einer bestimmten Frequenz abrupt auf den Anfangswert wieder abzufallen (Sägezahnmuster). Durch die definierten Änderungen und das stetige Senden, ist es möglich die Entfernung und die Differenzgeschwindigkeit zwischen Sender und Objekt gleichzeitig und stetig zu ermitteln. Einige Höhenmesser von Flugzeugen und Abstandswarngeräte /-radare in Autos arbeiten nach diesem Prinzip.

Siehe auch : passives Radar, Radarkuppel, Stealth, Sekundärradar, Synthetic Aperture Radar, Überhorizont-Radar ('OHR', over horizon radar) Radargeräte als Verkehrsüberwachung, Ground Controlled Approach, Ionosonde, Lidar


Weiteres zu dem Artikel Radar

Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: Antenne, Bezeichnung, Bilder, Boden, Bundesrepublik, Chandra, Direktor, Entfernung, Flugzeugtyp, Gegenteil, Geschwindigkeit, Laufzeit, Planeten, Radar, Radartechnik, Reichweite, Robert
Schnellzugrif auf verwandte Texte:
 
NEU! Frage im Forum zum Thema:
 
Wenn die Beschreibung 'Radar' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Radar Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Radar' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Radar' und 'Radar' Definition sehr dankbar.

Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Radar' Beschreibung entsprechen.
· Diese Seite wurde bisher 3.499 mal abgerufen.
· Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 17.05.2008 um 17:24:06
· Diese Seite wurde zuletzt geändert um 23:47, 25. Sep 2004.
· Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Radar aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Inhalte. In der Wikipedia ist eine Autorenauflistung verfügbar.

Von ""

· Diese Seite wurde bisher 3.499 mal abgerufen.
· Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 17.05.2008 um 17:24:07
· Diese Seite wurde zuletzt geändert um 23:47, 25. Sep 2004.
· Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008